Nachdem am 28. Januar 2010 der Atemschutzlehrgang in Klingholz offiziell beendet war, fand am 8. Februar noch eine Gemeinschaftsübung für die Lehrgangsteilnehmer statt.
Das Übungsobjekt war ein altes, lehrstehendes Haus in Geroldshausen und wurde mit einer Nebelmaschine verraucht.
Es galt Truppweise in das Gebäude vor zu stoßen und die einzelnen Räume nach verletzten abzusuchen. Die gefundenen Opfer mussten anschließend sicher ins Freie gerettet werden. Unteranderem mussten die Kameraden über eine Steckleiter, durch ein Fenster im 1.Stock in das Gebäude einsteigen.
Auch Kilian Schmierer durfte einmal die Opferrolle übernehmen. Er sollte eine Bewusstlosigkeit vortäuschen, so dass Dirk Rossmann, sein Truppmann, über Funk Verstärkung anfordern musste. Daraufhin eilte der Sicherungstrupp zur Hilfe. Kilian musste nun von 5 Mann mit samt seiner Atemschutzausrüstung aus dem 1. OG ins Freie gebracht werden, was sich als sehr schwierig gestaltete da das Treppenhaus sehr eng war. Trotzdem schaffte es die Truppe erfolgreich ihn zu retten.
Die Kameraden bekamen dank dieser Übung einen ersten Eindruck, wie es im Ernstfall bei einem Atemschutzeinsatz ablaufen kann. Auch die Ausbilder waren mit den erbrachten Leistungen zufrieden, so dass die Übung ein voller Erfolg war.